Die bekanntesten Yogastile -Teil 1

Die wichtigsten Yogastile im Überblick Teil 1

1. Der Klassiker: Hatha Yoga

Die im Westen bekannteste Form des Yoga, die schon seit über 50 Jahren angeboten wird. Aus den Lehren des Hatha Yoga haben sich alle nachfolgend beschriebenen Stile, Traditionen und Schulen entwickelt. So gedeihen unter seinem Dach sanfte und kraftvolle Techniken, einfache Körper-Wahrnehmungsübungen und hochkomplexe Körperhaltungen, Atemübungen oder Konzentrationen.

Hatha Yoga umfasst Asanas sowie Bewegungsabläufe (Vinyasa oder Flow), Atemübungen (Pranayama), mentale Entspannungstechniken und Meditation. Alle Techniken des Hatha Yoga setzen am Körper an und führen weiter über den Atem zum Geist.

2. Schweißtreibend im Fluss: Vinyasa Flow und Power Yoga

Hier werden klassische Asanas zu immer wieder neuen, kreativen Bewegungsabfolgen zusammengestellt, sodass sich ein anstrengender, fließender Übungsstil (Flow) entwickelt. Es wird mit einer intensiven Atemführung und mit Musik geübt. Ein wichtiges Ziel ist es, die eigene Kraft und Lebendigkeit zu erfahren.

Bereichernd für alle, die ein intensives, schweißtreibendes Üben suchen, bei dem man besonders gut abschalten kann!

3. Beruhigende Praxis: Yin Yoga

Beim Yin Yoga kannst du so richtig entspannen. Die Asanas werden in der Praxis sehr lange gehalten, meistens zwei bis drei Minuten. So kann dein Körper sich ganz in die Haltungen hinein entspannen, du kannst loslassen und so tiefe Entspannung erfahren. Yin Yoga dehnt besonders deine Faszien bzw. dein Bindegewebe. Ins Schwitzen kommst du bei diesem ruhigen Yogastil also eher nicht, die Dehnungen können aber durchaus intensiv sein. Im Gegensatz zum Hatha oder etwa Iyengar Yoga kommt es hier nicht auf eine exakte Ausführung der Asanas an, sondern darauf, dass es sich für dich gut anfühlt und du die Pose ohne Anstrengung halten kannst.

Besonders für sehr aktive Typen, denen es schwerfällt, sich zu entspannen, kann dieser meditative Yogastil perfekt sein – auch wenn es zunächst herausfordernd ist. Hier findest du unsere Yin-Yoga-Videos.

4. Spiritualität und Energie: Kundalini Yoga

Yogi Bhajan machte Kundalini Yoga Ende der 60er-Jahre in den USA bekannt. Die Übungsreihen sind eine Kombination aus dynamischen Körperübungen, bewusster Atmung, geistiger Ausrichtung und Mantra-Meditation. Kundalini Yoga ist oft sehr dynamisch, um unsere Lebensenergie (Prana) zu wecken. Dieser Übungsweg zieht die Spiritualität und die Hingabe an den Guru ganz offen und bewusst mit ein.

Du liebst einen kraftvollen und fordernden Übungsstil, suchst Spiritualität und singst sehr gern? Dann auf zum Kundalini Yoga.

Probier doch unsere Kundalini-Videos aus!

Hier erklärt dir André Sat Ravi Singh Danke, worum es beim Kundalini-Yoga geht:

5. Kraftvoll und fordernd: Ashtanga Yoga

Eine sehr kraftvolle, dynamische Richtung. In Fitnessstudios findest du diese Form gelegentlich unter dem Namen „Power Yoga. Das Übungssystem besteht aus einer festgelegten Reihenfolge, die jeweils mit Bewegungselementen verbunden ist. Dieser Bewegungsfluss wird mit einem gleichmäßigen Atem begleitet, wodurch das Üben einen sehr meditativen Akzent bekommt. Die Reihenfolge ist so aufeinander abgestimmt, dass nacheinander alle Körperteile aktiviert und gedehnt werden. Man kann sehr gut abschalten und kommt ordentlich ins Schwitzen.

Sportlich ambitionierte Menschen mit guter Kondition, die eine klar strukturierte Praxis suchen, finden oft im Ashtanga ihr Yoga-Glück. Diese Richtung erlaubt es auch schnell, selbstständig zu üben. Sieh dir einfach mal unsere Ashtanga-Videos an!